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Das Burgenparadies Wasgau
im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen



Auf Elsässer Seite gehören eindeutig die Burgen Fleckenstein und Lichtenberg zu den bekanntesten Anlagen der Region. Besonders im Elsass und auch in Lothringen findet man zahlreiche Burgen, die sehr schwach von Touristen und Wanderern frequentiert sind. Zu meinen Favoriten zählen hier Hohenfels, Wineck und der Zigeunerfels, um nur ein paar wenige zu nennen.


Ein tolles Trio sind die Burgen Hohenburg, Löwenstein und die Wegelnburg. Alle drei liegen sehr nah beieinander und können auf einer Tour besichtigt werden. Sie bieten eine grandiose Aussicht in den Pfälzerwald und die Nordvogesen. Anmarschwege beginnen in Nothweiler sowie auch am Gimbelhof bei Lembach. Letzterer ist einer meiner Lieblingswege. In etwa 45 Minuten gelangt man hinauf zur Burg Löwenstein, von der man bequem die anderen zwei erwandern kann.     

Viele dieser Pfälzer, Elsässer und Lothringer Burgen wurden um 1525 im pfälzischen Bauernkrieg, ab 1618 im Dreißigjährigen Krieg bzw. ab 1688 im pfälzischen Erbfolgekrieg beschädigt oder zerstört.


Heute sind mehr oder weniger große Burgruinen davon übriggeblieben. Zu den Bekanntesten zählen auf deutscher Seite Altdahn, Berwartstein, Drachenfels, Landeck, Madenburg, Trifels und die Wegelnburg. Die Burgen Berwartstein und Trifels wurden sogar nach teils neuzeitlichen Plänen wieder aufgebaut.  Sie sind ausnahmslos alle einen Besuch wert. Gerade unbekanntere Burgen wie Anebos, Backelstein oder der Burghalderfels bieten den Vorteil, dass sie nicht von Touristen und Wanderern überlaufen sind.


Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist der Wasgau, der sich in den südlichen Pfälzerwald und die nördlichen Vogesen der französischen Region Grand Est (im Elsass und in Lothringen) aufgliedert.


Nirgendwo sonst auf diesem Planeten gibt es eine derartige Dichte an Felsenburgen, wie sie hier anzutreffen ist. Nur wenige gehören nicht zum Typus Felsenburg. Für fast alle dienen Felsen aus rotem Buntsandstein als Fundament. Sandstein hat den Vorteil, dass er gut bearbeitet werden kann. So konnten leicht Räume, Treppen, Balkenlöcher, Brunnen etc. aus ihm herausgearbeitet werden.


Die meisten dieser Burgen wurden zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert erbaut - allerdings kam es auch in den darauffolgenden Jahrhunderten bei vielen noch zu Umbauten und Erweiterungen. In Deutschland spielte die Zeit der Salier (11. und 12. Jahrhundert), der Staufer (12. und 13. Jahrhundert) sowie das Spätmittelalter (Mitte 13. bis etwa Ende des 15. Jahrhundert) für die Burgen eine wichtige Rolle. Zahlreiche Namen fallen in Ihrer Geschichte - so z.B. die Grafen von Leiningen, Zweibrücken-Bitsch, Hanau-Lichtenberg, die Herren von Fleckenstein, Ochsenstein oder Wasigenstein, um nur ein paar wenige zu nennen.       




Im Selbstverlag habe ich die beiden Bücher „Burgenkompaktführer Pfälzer Wasgau“ und „Burgenkompaktführer Nordvogesen“ herausgebracht.


„Burgenkompaktführer Pfälzer Wasgau“

- 26 Burgbeschreibungen mit Historien

- Über 180 Farbfotos

- Lage, Anfahrt und Anmarschwege

- Übersichtskarte mit der Lage der Burgen

- ISBN 978-3-9814506-7-5

- € 12,80 (D) inkl. MwSt.

- Deutschlandweit im Buchhandel erhältlich oder bestellbar


„Burgenkompaktführer Nordvogesen“:

- 28 Burgbreschreibungen mit Historien

- Über 220 Farbfotos

- Lage, Anfahrt und Anmarschwege

- Übersichtskarte mit der Lage der Burgen

- ISBN 978-3-9814506-8-2

- € 14,80 (D) inkl. MwSt.

- Deutschlandweit im Buchhandel erhältlich oder bestellbar